Sanierungsprojekt mit Baugerüst an einem Wohngebäude

Komplettsanierung: Alle Gewerke aus einer Hand

Eine Komplettsanierung verwandelt deine Immobilie grundlegend. Statt einzelne Handwerker selbst zu koordinieren, übernehmen wir die gesamte Projektsteuerung. Das Ergebnis: weniger Stress, kürzere Bauzeit und ein stimmiges Gesamtergebnis. Egal ob Altbauwohnung, Einfamilienhaus oder Mietobjekt: Wir bringen alle Gewerke zusammen und begleiten dein Projekt von der ersten Bestandsaufnahme bis zur Schlüsselübergabe.

Zuletzt aktualisiert: 19. März 2026
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Warum eine Komplettsanierung statt Einzelmaßnahmen?

Einzelne Renovierungen summieren sich oft zu höheren Gesamtkosten als ein durchdachter Komplettansatz. Wenn du Böden, Wände, Elektrik, Sanitär und Heizung ohnehin erneuern willst, spart eine koordinierte Sanierung Zeit und Geld. Die Gewerke greifen ineinander: Der Elektriker verlegt Leitungen, bevor der Trockenbauer die Wände schließt. Der Sanitärinstallateur arbeitet parallel zum Fliesenleger. Ohne Koordination entstehen Leerlaufzeiten, in denen bezahlte Handwerker auf den Vorgänger warten. Bei einer koordinierten Komplettsanierung entfallen diese Wartezeiten, und die Gesamtbauzeit verkürzt sich um 20 bis 30 Prozent.

Ablauf einer Komplettsanierung in 5 Phasen

Phase 1: Bestandsaufnahme. Wir begutachten den Ist-Zustand, dokumentieren Mängel und bewerten die vorhandene Bausubstanz. Rohrleitungen, Elektrik, Fenster, Heizung und Dämmung werden einzeln bewertet. Phase 2: Sanierungsfahrplan. Aus der Bestandsaufnahme entsteht ein priorisierter Plan: Was muss sofort erneuert werden, was kann bleiben? Du bekommst ein Gesamtbudget und einen realistischen Zeitplan. Phase 3: Planung der Gewerke. Wir legen für jedes Gewerk den Umfang fest und kalkulieren dir ein Gesamtangebot. Phase 4: Bauphase. Die Arbeiten laufen nach dem abgestimmten Zeitplan. Du bekommst regelmäßige Updates und einen Ansprechpartner für alle Fragen. Phase 5: Abnahme. Gemeinsam prüfen wir alle Arbeiten, dokumentieren eventuelle Mängel und stellen sicher, dass alles nach Plan fertig ist.

Typische Gewerke bei einer Komplettsanierung

Eine Komplettsanierung umfasst je nach Zustand und Umfang 6 bis 10 verschiedene Gewerke. Am häufigsten werden benötigt: Abbruch und Entsorgung alter Einbauten, Sanitärinstallation (Wasser- und Abwasserleitungen), Elektroinstallation (Leitungen, Sicherungskasten, Schalter), Heizungstausch oder Modernisierung, Trockenbau (Wände, Decken, Vorsatzschalen), Estrich und Bodenaufbau, Fliesenarbeiten (Bad, Küche), Bodenverlegung (Parkett, Vinyl, Laminat), Malerarbeiten (Wände, Decken, Lackierungen) und Fenster- und Türenmontage. Nicht jede Sanierung braucht alle Gewerke. In der Bestandsaufnahme klären wir, was tatsächlich notwendig ist.

Altbausanierung: Besonderheiten und Herausforderungen

Altbauten vor 1970 bringen besondere Herausforderungen mit sich. Die Elektrik entspricht oft nicht mehr den aktuellen Normen: zu wenige Stromkreise, keine FI-Schutzschalter, veraltete Aluminium-Leitungen. Wasserleitungen aus Blei oder verzinktem Stahl müssen ausgetauscht werden. Holzbalkendecken erfordern spezielle Schallschutzmaßnahmen. Und in Gebäuden vor 1993 können Schadstoffe wie Asbest in Putzen, Klebern oder Bodenbelägen enthalten sein. Wir prüfen diese Punkte in der Bestandsaufnahme und kalkulieren Mehrkosten für Schadstoffsanierung ein, bevor die Bauphase beginnt. So gibt es keine bösen Überraschungen.

Rohbau, Abbruch und Vorarbeiten

Bevor der eigentliche Ausbau beginnt, stehen bei vielen Komplettsanierungen bauliche Vorarbeiten an: Entkernung und Rückbau alter Einbauten, Kernbohrungen für neue Leitungswege, Wanddurchbrüche mit Sturz bei tragenden Wänden, und bei größeren Eingriffen auch Arbeiten an Fundament oder Bodenplatte. Für den Bauschutt braucht es einen Container, üblich sind 5 bis 10 Kubikmeter für 200 bis 700 Euro je nach Größe und Sortenreinheit. Steht ein Gerüst an der Fassade an, etwa für Fenster, Dach oder Fassadenarbeiten, kalkulieren wir 5 bis 15 Euro je Quadratmeter Fassadenfläche und Monat ein. Wir planen diese Arbeiten gebündelt mit dem restlichen Projekt, damit Gerüst und Container nur einmal stehen, nicht für jedes Gewerk neu.

Budget und Finanzierung planen

Die Kosten einer Komplettsanierung hängen stark von Zustand, Größe und gewünschtem Standard ab. Als Orientierung: Für eine 80-Quadratmeter-Wohnung mit Standard-Ausstattung liegen die Kosten bei 40.000 bis 60.000 Euro. Mit gehobener Ausstattung (Eichenparkett, Markenarmaturen, Smart Home) bei 60.000 bis 90.000 Euro. Ein Einfamilienhaus (120 m²) kostet typischerweise 80.000 bis 150.000 Euro, abhängig von Umfang und Zustand der Bausubstanz. KfW-Förderungen für energetische Sanierung können die Kosten deutlich reduzieren: Bis zu 150.000 Euro zinsgünstiger Kredit pro Wohneinheit (Programm 261) mit Tilgungszuschuss von bis zu 45 Prozent. Wir helfen dir, alle Fördermöglichkeiten auszuschöpfen.

Energetische Sanierung integrieren

Eine Komplettsanierung ist der ideale Zeitpunkt, um auch die Energieeffizienz zu verbessern. Wenn Wände ohnehin geöffnet werden, lässt sich eine Innendämmung einbringen. Beim Heizungstausch kann direkt auf Wärmepumpe umgestellt werden. Neue Fenster mit Dreifachverglasung reduzieren den Wärmeverlust erheblich. Der Vorteil: Die Mehrkosten für energetische Maßnahmen sind im Rahmen einer Komplettsanierung deutlich geringer als bei nachträglicher Einzelumsetzung. Außerdem erhöhen sich die Fördermöglichkeiten: Mit einem individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) gibt es 5 Prozent zusätzlichen Bonus auf die BAFA-Förderung.

Deine Vorteile bei Clivono

Ein Ansprechpartner für alles

Du musst nicht 6 verschiedene Handwerker koordinieren. Wir übernehmen die gesamte Baustellenleitung und halten dich mit regelmäßigen Updates auf dem Laufenden.

Kürzere Gesamtbauzeit

Durch aufeinander abgestimmte Gewerke verkürzt sich die Bauzeit um 20 bis 30 Prozent gegenüber einzeln beauftragten Arbeiten.

Fördermittel maximieren

KfW, BAFA und regionale Programme: Wir prüfen alle Optionen und unterstützen bei der Antragstellung, bevor die Bauphase beginnt.

Festpreis-Garantie

Unser Angebot enthält alle Leistungen. Unvorhergesehene Mehrkosten besprechen wir transparent mit dir, bevor sie entstehen.

Kosten im Überblick

Orientierungswerte inklusive Material und Arbeitsleistung. Konkrete Preise erhältst du in deiner kostenlosen Ersteinschätzung.

LeistungKosten
Wohnung Standard (60-80 m²)40.000 - 60.000 €
Wohnung Gehoben (60-80 m²)60.000 - 90.000 €
Einfamilienhaus (100-140 m²)80.000 - 150.000 €
Energetische Sanierung (Zusatz)15.000 - 40.000 €
Schadstoffsanierung Asbest1.000 - 5.000 €

Checkliste: Komplettsanierung

  • Bestandsaufnahme: Alle Gewerke (Elektrik, Sanitär, Heizung, Fenster) bewerten lassen
  • Schadstoffprüfung: Bei Altbauten vor 1993 auf Asbest und Schadstoffe testen
  • Sanierungsfahrplan erstellen: Prioritäten und Budget festlegen
  • Fördermittel beantragen: KfW/BAFA Anträge vor Baubeginn stellen
  • Wohnsituation klären: Auszug oder abschnittsweise Sanierung planen
  • Materialien auswählen: Böden, Fliesen, Armaturen und Ausstattung bestimmen
  • Versicherung prüfen: Bauleistungsversicherung für die Bauphase abschließen
  • Abnahme planen: Checkliste für Endkontrolle aller Gewerke vorbereiten

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Häufige Fragen zu Komplettsanierung

Wie lange dauert eine Komplettsanierung?

Für eine Wohnung (60-100 m²) rechne mit 8 bis 14 Wochen, abhängig vom Umfang. Ein Einfamilienhaus kann 3 bis 6 Monate dauern, besonders wenn Baugenehmigungen erforderlich sind (z.B. bei Grundrissänderungen oder Dachausbau). Die Lieferzeit für Fenster, Türen und Spezialmaterialien beträgt oft 6 bis 10 Wochen und sollte in die Planung einbezogen werden.

Muss ich während der Sanierung ausziehen?

Bei einer Komplettsanierung ist ein vorübergehender Auszug in den meisten Fällen sinnvoll und empfehlenswert. Staub, Lärm und fehlende Sanitäranlagen machen das Wohnen während der Bauphase unkomfortabel. Wenn ein Auszug nicht möglich ist, können wir die Sanierung in Abschnitte aufteilen: erst die eine Hälfte der Wohnung, dann die andere. Das verlängert die Bauzeit, ermöglicht aber das Weiterwohnen.

Was ist im Festpreisangebot enthalten?

Material, Arbeitsleistung aller Gewerke, Koordination, Baustelleneinrichtung und Entsorgung von Altmaterial. Nicht enthalten sind typischerweise: Möblierung, Küchen-Einbaugeräte, Sonderwünsche nach Baubeginn und behördliche Gebühren. Falls während der Bauphase unvorhergesehene Mehrkosten auftreten (z.B. versteckte Wasserschäden), besprechen wir diese transparent mit dir, bevor sie entstehen.

Welche Genehmigungen brauche ich?

Reine Instandsetzungsarbeiten (Böden, Wände, Bäder) sind in der Regel genehmigungsfrei. Eine Baugenehmigung wird typischerweise erforderlich bei: Grundrissänderungen mit tragenden Wänden, Dachausbau zu Wohnraum, Nutzungsänderungen (z.B. Gewerbe zu Wohnen) und Änderungen an der Fassade. Wir klären im Vorfeld, ob Genehmigungen notwendig sind.

Kann ich einzelne Gewerke selbst beauftragen?

Ja, du kannst einzelne Arbeiten (z.B. Malerarbeiten) selbst übernehmen oder an einen eigenen Handwerker vergeben. Wir stimmen den Zeitplan entsprechend ab. Beachte aber, dass die Gewährleistung für diese Eigenleistungen dann bei dir liegt und Verzögerungen durch Eigenleistungen den Gesamtzeitplan beeinflussen können.

Wie finde ich heraus, ob sich eine Sanierung lohnt?

Eine Sanierung lohnt sich fast immer, wenn die Bausubstanz intakt ist. Als Faustregel: Wenn die Sanierungskosten weniger als 60 bis 70 Prozent eines vergleichbaren Neubaus betragen, ist die Sanierung wirtschaftlich sinnvoll. Wir erstellen dir eine realistische Kostenschätzung im Rahmen der kostenlosen Ersteinschätzung.

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