Neu eingebautes Fenster mit Holzrahmen, Blick in einen begrünten Garten

Fenster & Türen: Energieeffizienz und Sicherheit

Neue Fenster senken die Heizkosten, verbessern den Schallschutz und steigern die Sicherheit. Ob Kunststoff, Holz oder Aluminium: Wir übernehmen Aufmaß, Fertigung, Lieferung und Einbau. Inklusive Beratung zu Förderungen, denn energetische Fenstersanierung wird staatlich bezuschusst.

Zuletzt aktualisiert: 19. März 2026
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Wann lohnt sich ein Fenstertausch?

Fenster, die vor 1995 eingebaut wurden, haben meist nur Einfach- oder Zweifachverglasung mit einem U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) von 2,5 bis 3,0 W/(m²K). Moderne Dreifachverglasung erreicht U-Werte von 0,5 bis 0,7 W/(m²K) und reduziert den Wärmeverlust um bis zu 70 Prozent. Das spart spürbar Heizkosten: Bei einem Einfamilienhaus mit 12 Fenstern können neue Fenster die Heizkosten um 200 bis 500 Euro pro Jahr senken. Wenn du ohnehin die Fassade sanierst, Schimmelprobleme durch Kondenswasser hast oder die Heizkosten spürbar gestiegen sind, rechnet sich ein Fenstertausch schnell. Auch bei undichten Rahmen, die Zugluft durchlassen, ist ein Austausch sinnvoll.

Rahmenmaterialien im Vergleich

Kunststofffenster (PVC) sind die günstigste Option, pflegeleicht und langlebig (40 bis 50 Jahre). Moderne Kunststoffrahmen sind in vielen Farben und Holzoptiken erhältlich. Holzfenster bieten natürliche Optik und hervorragende Wärmedämmung, erfordern aber regelmäßigen Anstrich (alle 5 bis 8 Jahre). Holz-Alu-Fenster kombinieren das Beste beider Materialien: Innen Holz für Wohnlichkeit, außen Aluminium für Witterungsschutz. Sie sind die langlebigste Option (50+ Jahre), aber auch die teuerste. Aluminiumfenster werden vor allem im Gewerbe- und Objektbau eingesetzt: schmale Rahmenprofile, hohe Stabilität, aber schlechtere Wärmedämmung als Kunststoff oder Holz (außer mit thermischer Trennung).

Verglasung: Zweifach oder Dreifach?

Dreifachverglasung ist heute der Standard bei Neubauten und Sanierungen. Sie bietet den besten Wärmeschutz (Ug-Wert 0,5-0,7 W/m²K), guten Schallschutz und reduziert Kondenswasser an den Scheiben. Zweifachverglasung (Ug-Wert 1,0-1,1 W/m²K) ist günstiger und kann in bestimmten Fällen ausreichend sein, etwa bei nach Süden ausgerichteten Fenstern, wo die solare Wärmegewinnung den etwas schlechteren Dämmwert kompensiert. Spezialverglasungen wie Schallschutzglas (42 bis 52 dB), Sicherheitsglas (VSG für Einbruchschutz) oder Sonnenschutzglas (reduziert solare Aufheizung) können je nach Bedarf eingesetzt werden. Wir beraten dich zur optimalen Verglasung für jede Fensterposition.

Haustüren: Sicherheit und Optik

Die Haustür ist das Aushängeschild deines Hauses und ein sicherheitsrelevantes Element. Moderne Haustüren bieten Einbruchschutz nach Widerstandsklasse RC2 (Standardempfehlung für Wohnhäuser) oder RC3 (erhöhter Schutz). Sie bestehen aus Aluminium, Holz oder Kunststoff und erreichen Wärmedämmwerte von unter 1,0 W/(m²K). Fingerprint-Scanner, motorische Verriegelung und Smart Home Integration sind optional verfügbar. Seitenteile und Oberlichter erweitern die Gestaltungsmöglichkeiten. Die Haustür wird nach exaktem Aufmaß gefertigt und passt millimetergenau in die vorhandene Öffnung. Wir beraten dich zu Materialien, Sicherheitsausstattung, Farben und Designs.

Innentüren: Stil und Funktion

Neue Innentüren verändern das Raumgefühl und verbessern den Schallschutz zwischen Räumen. Glatte Weißlack-Türen (CPL-Oberfläche) sind der Klassiker: pflegeleicht, zeitlos und preisgünstig. Echtholzfurnierte Türen (Eiche, Nuss, Buche) bringen natürliche Wärme. Ganzglastüren oder Türen mit Lichtausschnitt lassen Tageslicht in dunkle Flure. Schiebetüren sparen Platz, wo Drehflügeltüren den Raum einschränken. Für Schallschutz zwischen Räumen empfehlen wir Türen mit einem Schalldämmmaß von mindestens 32 dB (Schallschutzklasse 2). Standard-Innentüren erreichen nur 20 bis 25 dB. Auch Zargen (Türrahmen) werden bei einer Renovierung meist mitgetauscht, da alte Zargen selten zu neuen Türblättern passen.

Kosten und Förderung beim Fenstertausch

Die Kosten für neue Fenster setzen sich aus Fenster, Einbau, Ausbau und Anpassung der Leibung zusammen. Dreifachverglaste Kunststofffenster kosten 400 bis 700 Euro pro Stück (Standardgröße 1,0 x 1,2 m, inkl. Einbau). Holz-Alu-Fenster liegen bei 700 bis 1.200 Euro. Hinzu kommen Kosten für Ausbau alter Fenster, Entsorgung, Innenleibung (Spachteln, Streichen) und gegebenenfalls Rollladenkasten. Die BAFA fördert den Fenstertausch im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) mit 15 Prozent (20 Prozent mit iSFP-Bonus). Die KfW bietet ergänzende Kredite. Die Fenster müssen einen Uw-Wert von maximal 0,95 W/(m²K) erreichen, was mit Dreifachverglasung Standard ist.

Deine Vorteile bei Clivono

Energieersparnis

Dreifachverglasung senkt Heizkosten um bis zu 70 Prozent gegenüber Altfenstern. Die Investition amortisiert sich in 8 bis 15 Jahren.

Einbruchschutz

RC2-zertifizierte Fenster und Türen mit Pilzkopfverriegelung, Sicherheitsglas und verstärkten Rahmen.

Förderung nutzen

BAFA und KfW fördern den energetischen Fenstertausch mit 15 bis 20 Prozent der Kosten. Wir unterstützen bei der Antragstellung.

Schallschutz verbessern

Schallschutzfenster reduzieren Straßenlärm um 32 bis 48 dB. Spürbare Verbesserung der Wohnqualität.

Kosten im Überblick

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LeistungKosten
Kunststofffenster 3-fach (Standard)400 - 700 €/Stk.
Holzfenster 3-fach550 - 900 €/Stk.
Holz-Alu-Fenster 3-fach700 - 1.200 €/Stk.
Haustür (Aluminium, RC2)2.500 - 6.000 €
Innentür (Weißlack, inkl. Zarge)300 - 600 €/Stk.
Innentür (Echtholzfurnier)500 - 1.000 €/Stk.
Ausbau + Entsorgung Altfenster50 - 100 €/Stk.

Checkliste: Fenster & Türen

  • Bestandsfenster bewerten: Alter, Verglasung (ein-/zwei-/dreifach), Rahmenzustand
  • U-Wert prüfen: Sind die Fenster die größte Wärmeverlustquelle?
  • Aufmaß nehmen lassen: Fenstermaße und Einbausituation vor Ort prüfen
  • Rahmenmaterial wählen: Kunststoff, Holz, Holz-Alu oder Aluminium
  • Verglasung bestimmen: Wärmeschutz, Schallschutz, Sicherheitsglas nach Bedarf
  • Rollläden mitplanen: Rollladenkasten erneuern oder auf elektrisch umrüsten?
  • Förderantrag stellen: BAFA-Antrag vor Auftragsvergabe einreichen
  • Lieferzeit einplanen: Maßanfertigungen brauchen 4 bis 8 Wochen

Häufige Fragen zu Fenster & Türen

Was kosten neue Fenster?

Dreifachverglaste Kunststofffenster kosten 400 bis 700 Euro pro Stück (Standardgröße 1,0 x 1,2 m, inklusive Einbau). Holz-Alu-Fenster liegen bei 700 bis 1.200 Euro. Hinzu kommen Kosten für Ausbau alter Fenster (50-100 Euro/Stk.), Entsorgung und Innenanpassung (Leibung spachteln und streichen). Für ein Einfamilienhaus mit 10 bis 12 Fenstern rechne mit 6.000 bis 15.000 Euro gesamt.

Wie lange dauert ein Fenstertausch?

Pro Fenster rechne mit 2 bis 4 Stunden für Ausbau, Einbau, Abdichtung und Innenanpassung. Eine komplette Wohnung (6 bis 8 Fenster) ist in 1 bis 2 Tagen fertig. Die Lieferzeit für Maßanfertigungen beträgt 4 bis 8 Wochen nach Aufmaß und Bestellung. Standardfenster sind manchmal kurzfristiger verfügbar.

Muss ich beim Fenstertausch auch die Rollläden erneuern?

Nicht zwingend, aber oft sinnvoll. Wenn die neuen Fenster andere Maße haben oder die vorhandenen Rollladenkästen schlecht gedämmt sind, empfehlen wir einen gleichzeitigen Austausch. Vorteil: Die Kosten für Gerüst und Montage fallen nur einmal an. Ein Umstieg auf elektrische Rollläden (mit Smart Home Anbindung) ist ein beliebtes Upgrade.

Kann ich einzelne Fenster tauschen oder müssen alle gleichzeitig raus?

Du kannst einzelne Fenster tauschen. Allerdings empfehlen wir, zumindest alle Fenster einer Fassadenseite gleichzeitig zu erneuern, damit die Optik einheitlich bleibt. Außerdem sinken die Kosten pro Fenster bei größeren Aufträgen, da Anfahrt, Gerüst und Entsorgung nur einmal anfallen.

Was bedeutet der U-Wert bei Fenstern?

Der U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) gibt an, wie viel Wärme durch das Fenster verloren geht. Je niedriger der Wert, desto besser die Dämmung. Alte Einfachverglasung: ca. 5,0 W/(m²K). Zweifachverglasung (vor 2000): ca. 2,5 W/(m²K). Moderne Zweifachverglasung: ca. 1,1 W/(m²K). Dreifachverglasung: 0,5-0,7 W/(m²K). Für die BAFA-Förderung muss der Uw-Wert (gesamtes Fenster) maximal 0,95 W/(m²K) betragen.

Schützen neue Fenster vor Einbruch?

Standard-Fenster bieten kaum Einbruchschutz. Fenster mit Widerstandsklasse RC2 verfügen über Pilzkopfverriegelungen, verstärkte Rahmenecken und Sicherheitsglas (VSG). Sie widerstehen einem Einbruchversuch mit einfachem Werkzeug mindestens 3 Minuten. Die Polizei empfiehlt RC2 als Mindeststandard für Erdgeschossfenster und Terrassentüren. Die Mehrkosten gegenüber Standard-Fenstern betragen 100 bis 200 Euro pro Fenster.

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